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Schallabsorber vergleichen: worauf es wirklich ankommt

Zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2026 · Acoustic Index, in Kooperation mit dem Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin

Die meisten vergleichen Schallabsorber über eine einzige Zahl, den αw-Wert oder die Absorberklasse. Damit liegt man oft daneben. Wie gut ein Absorber wirkt, hängt stark von der Montage, der Messmethode und sogar vom Prüflabor ab. Dieser Leitfaden zeigt, welche Werte sich wirklich vergleichen lassen und worauf du beim Datenblatt achten solltest.

Kurz gesagt

  1. Auf die ganze Kurve schauen. Die αw-Zahl allein verbirgt, wie ein Absorber im Bass wirkt. Sieh dir die Werte über alle Frequenzbänder an, von 125 Hz bis 4 kHz.
  2. Nur bei gleichem Wandabstand. Ein Luftabstand verschiebt die Wirkung stark in den Bass. Eine Klassenangabe ohne Montageart taugt nicht zum Vergleich.
  3. Gleiche Messmethode. Hallraum und Impedanzrohr liefern verschiedene Zahlen. Vergleiche nur Werte aus demselben Verfahren.
  4. Kleine Unterschiede ignorieren. Zwischen zwei Laboren schwankt der αw um bis zu 0,1. Auf zwei Nachkommastellen genau zu vergleichen bringt nichts.
  5. Dicke schlägt Dichte. Für Bass zählt die Bautiefe, nicht die kg/m³. Dünne Paneele schlucken nur Höhen und Mitten.
  6. Diffusor ist kein Absorber. Diffusoren streuen den Schall, sie schlucken ihn nicht. Bewerte sie nie über einen Absorptionswert.
  7. Auf die Datenquelle achten. Eine Herstellerangabe ohne Prüfbericht ist weniger wert als eine Messung nach Norm. Frag im Zweifel nach dem ISO-354-Prüfbericht.

Warum die αw-Zahl beim Vergleich täuscht

Fast jedes Datenblatt führt einen αw-Wert oder eine Absorberklasse an, und genau diese eine Zahl ist das Problem. Der αw fasst das Verhalten über fünf Oktaven zusammen und wird im Kern bei 500 Hz abgelesen. Wie ein Material bei 125 Hz wirkt, steckt gar nicht drin. Zwei Absorber mit identischem αw 0,90 können sich im Bass massiv unterscheiden: der eine erreicht bei 250 Hz vielleicht nur 0,3, der andere 0,9. Auf dem Papier sieht beides gleich aus.

Dazu kommt, dass αw kein einfacher Mittelwert ist. Er entsteht über einen genormten Kurvenvergleich, und eine Schwäche im Tiefton kann dabei komplett verschwinden. Der amerikanische NRC funktioniert ähnlich grob und lässt das 4-kHz-Band ganz weg. Praktisch heißt das: Frag nach der vollständigen Tabelle der Absorptionswerte je Frequenzband. Nur damit erkennst du, ob ein Absorber zu deinem konkreten Problem passt.

Zwei Absorber mit fast gleichem αw, aber völlig unterschiedlichem Bass. Bei 125 bis 250 Hz trennen die Kurven Welten, obwohl die αw-Einzahl fast identisch ist. Schematische Kurven zur Veranschaulichung, keine Produktmessdaten.

Absorberklasse A bis E: was hinter den Buchstaben steckt

Die Klassen A bis E sind nur eine grobe Schublade für den αw. Klasse A bedeutet αw 0,90 und höher, Klasse D reicht von 0,30 bis 0,55. Klasse D ist also viel breiter, als es klingt: zwei Produkte derselben Klasse können sich in der Wirkung fast verdoppeln. Wer nur nach Klasse vergleicht, übersieht das.

Hilfreich ist ein kleiner Zusatz, den manche Datenblätter führen, ein Buchstabe in Klammern hinter dem αw. L, M oder H zeigen, in welchem Bereich der Absorber besonders stark zieht, also tief, mittig oder hoch. Das steht leider selten dran, sagt aber mehr über den Charakter eines Absorbers aus als die nackte Klasse.

Der Wandabstand entscheidet mehr als die Marke

Ein poröser Absorber wirkt dort am besten, wo die Luft am schnellsten schwingt, und das ist ein gutes Stück vor der Wand. Direkt an der Wand bringt dieselbe Platte im Bass deutlich weniger. Daraus folgt eine simple Faustregel: je größer der Wandabstand, desto tiefer reicht die Wirkung. Schon ein paar Zentimeter Luft hinter der Platte heben die Bassabsorption spürbar an, und ein 25-mm-Absorber mit 25 mm Abstand wirkt etwa wie ein 50-mm-Absorber direkt an der Wand.

Wie groß der Effekt ist, zeigt ein Beispiel aus Messdaten: dieselbe dünne Faserplatte erreicht bei 125 Hz rund 0,09 direkt an der Wand und rund 0,43 mit 40 cm Abstand. Das ist Faktor 5, ohne dass sich am Material irgendetwas ändert. Deshalb ist eine Angabe wie „Klasse A" nur zusammen mit dem Wandabstand zu gebrauchen, mit dem sie gemessen wurde. Fehlt diese Info, lassen sich zwei Produkte schlicht nicht fair vergleichen.

Was ein gutes Absorbermaterial ausmacht

Der wichtigste Materialkennwert ist der Strömungswiderstand, also wie stark ein Material die Luft bremst. Dabei gibt es ein Optimum: zu dicht gepresst reflektiert das Material wie eine Wand, zu offen lässt es den Schall einfach durch. Genau deshalb ist mehr Dichte nicht automatisch besser. Stark verpresstes Material kann sogar schlechter absorbieren als lockereres, und Produkte nach kg/m³ zu sortieren führt in die Irre, gerade über verschiedene Materialarten hinweg.

Für tiefe Töne zählt am Ende vor allem die Bautiefe. Als grobe Orientierung wirkt 50 mm Mineralwolle gut ab etwa 1,5 kHz, 100 mm ab etwa 800 Hz und 200 mm ab etwa 400 Hz. Jede Verdopplung der Dicke bringt dich also rund eine Oktave tiefer. Für 100 Hz bräuchtest du fast einen Meter Materialtiefe, und genau deshalb sind dünne Schaumpaneele reine Höhen- und Mittenabsorber, egal welche Marke draufsteht.

Warum 0,9 nicht immer gleich 0,9 ist

Absorptionswerte werden auf zwei Arten gemessen, im großen Hallraum und im kleinen Impedanzrohr, und beide geben für dasselbe Material unterschiedliche Zahlen aus. Das Rohr misst den Schall nur senkrecht von vorn an einer kleinen Probe, der Hallraum aus allen Richtungen an einer großen Fläche, so wie es im echten Raum passiert. Für Raumakustik und Nachhallberechnung sind deshalb die Hallraumwerte die richtige Grundlage.

Eine Kuriosität am Rande: im Hallraum kommen rechnerisch sogar Werte über 1,0 vor, oft zwischen 1,05 und 1,20. Das ist ein Messeffekt an den Kanten der Probe und kein Zeichen für ein besseres Material. Im Rohr bleibt der Wert dagegen immer auf maximal 1,0 begrenzt. Worauf es ankommt: Schau auf dem Datenblatt nach, aus welchem Verfahren eine Zahl stammt, und vergleiche nur Gleiches mit Gleichem.

Ein Messwert ist kein exakter Wert

Selbst die Zahl aus dem richtigen Verfahren ist nicht in Stein gemeißelt. Misst man denselben Absorber in zwei verschiedenen Laboren, kann der αw um bis zu 0,1 auseinanderliegen, und das ist genau der Abstand zwischen Klasse A und B. Die Streuung ist im Bass am größten und in den Höhen klein, unter etwa 300 Hz sind die Werte am wackeligsten. Die Hauptursache liegt in der Messumgebung selbst, etwa darin, wie gleichmäßig das Schallfeld im Prüfraum verteilt ist. Das Hallraum-Verfahren wird gerade deswegen überarbeitet.

Für die Praxis heißt das vor allem eines: kleine Unterschiede auf dem Datenblatt nicht überbewerten. Erst ab etwa 0,1 Differenz vergleichst du wirklich das Material und nicht das Messrauschen.

Woher die Zahl stammt, ist entscheidend

Bevor du zwei Werte gegeneinander stellst, lohnt der Blick darauf, woher sie kommen. Eine Zahl aus einem Werbeprospekt und eine Zahl aus einem Prüfbericht nach Norm sind nicht gleich viel wert. Ein echter Messbericht nach ISO 354 nennt das Labor, das Prüfdatum, die Probengröße, die Montageart und die vollständige Kurve über alle Frequenzbänder. Damit kannst du nachvollziehen, unter welchen Bedingungen der Wert zustande kam.

Eine bloße Herstellerangabe ohne Prüfbericht lässt all das offen. Oft steht dann nur eine gerundete Klasse oder ein einzelner αw da, gemessen unter Bedingungen, die du nicht kennst. Frag im Zweifel nach dem Prüfbericht. Ein Anbieter, der seine Messung offenlegt, gibt dir die Grundlage für einen echten Vergleich. Genau deshalb führt Acoustic Index die Werte mit Norm, Messmethode und Frequenzkurve, statt nur eine Marketingzahl zu übernehmen.

Diffusoren gehören nicht in denselben Vergleich

Eine letzte häufige Verwechslung: Diffusoren streuen den Schall, sie schlucken ihn nicht. Sie über einen Absorptionswert zu bewerten ergibt keinen Sinn. Für Streuung gibt es eigene Kennzahlen, den Streugrad und die Diffusität, die Unterschiedliches messen und im Markt oft durcheinandergeworfen werden. Vorsicht ist vor allem bei geometrischen Formteilen geboten, die als Diffusor verkauft werden: viele lenken den Schall nur um, statt ihn breit zu streuen. Und wenn ein „Diffusor" einen hohen Absorptionswert hat, dann absorbiert er in Wahrheit meist mehr, als er streut.

Vom Vergleich zur Entscheidung: wie viel brauchst du?

Am Ende geht es um die passende Nachhallzeit für den Raum. Ein Klassenraum braucht eine kürzere Nachhallzeit als ein Konzertsaal, und für typische Räume gibt die Norm DIN 18041 dafür Zielwerte vor. Ein Klassenraum mit 200 m³ landet zum Beispiel bei etwa 0,55 s, in der inklusiven Auslegung eher bei 0,45 s. Mehr Absorber ist dabei nicht besser, denn ein überdämpfter Raum klingt leise und tot.

Die grobe Menge bekommst du, indem du die nötige Absorptionsfläche aus Raumvolumen und Zielnachhallzeit ableitest und durch den αw deines Absorbers teilst. Denk daran, dass Möbel und Personen mit absorbieren, ein leerer Raum hallt deutlich länger als der gefüllte. Diese Rechnung nimmt dir unser Nachhallzeit-Rechner ab.

Welche Materialklasse wofür

Belastbare Orientierungswerte je Bauart, bewusst als Bereich angegeben, weil der konkrete αw von Dicke, Wandabstand und Messung abhängt. Für produkt- und herstellergenaue Werte vergleichst du am besten direkt in unserer Suche.

Materialklasseαw-BereichStärke / SchwächeDicke / TieftonMontageTypische Nutzung
Poröser Schaum (Melamin/Basotect, PU)~0,40 bis 1,00 je nach Dicke und Montage; dünne Paneele 0,15 bis 0,55Stark im Hochton (2 bis 4 kHz oft α ≈ 0,9), schwach im Bass25 mm bei 125 Hz fast wirkungslos; Tiefmitten nur mit mehr Dicke oder LuftspaltHoch: Luftspalt oder Abhängung verschiebt die Wirkung tieferHöhen- und Mittenbedämpfung, Sprachräume, Studios
Mineralwolle / Steinwolle (Faser)~0,85 bis 1,00 bei 50 bis 100 mm, Klasse A erreichbarBreitband; Bass wächst mit Dicke und WandabstandGut ab: 50 mm ~1,5 kHz, 100 mm ~800 Hz, 200 mm ~400 HzHoch: Rückluftspalt erhöht die wirksame TiefeAkustikdecken und -paneele, Breitbandabsorber
PET-/Polyester-Filz~0,30 bis 0,90, stark dicken- und montageabhängigMittel- und Hochton; dünne Vliese schwach im BassDünne Filze (9 bis 25 mm) vor allem über 500 Hz wirksamHoch: gleiche Physik wie poröse FaserTrennwände, dekorative Wand- und Deckenelemente, Büro
Holzwolle / Holz perforiert (Lochplatte)~0,30 bis 0,80, je nach Lochanteil und HinterlegungMittenbetont; bei Lochplatten ein resonanzartiges MaximumWirkung steckt in Lochanteil und Hinterfüllung, nicht in der OptikSehr hoch: Luftraum und Hinterlegung verschieben das MaximumSichtbare Decken- und Wandsysteme, Schulen, Foyers
Mikroperforierte Absorber (MPA)~0,30 bis 0,70, eher schmal- bis mittelbandigAbgestimmtes Maximum (Resonator), nicht breitbandigWirkung über Lochung und dahinterliegendes Luftvolumen, faserfreiSehr hoch: Luftraumtiefe legt die Resonanzfrequenz festHygienische und faserfreie Anwendungen, transparente Elemente
Akustikputz~0,30 bis 0,70 je nach Aufbau und TrägerdickeMittel- und Hochton; Bass nur mit dicker poröser TrägerschichtDie Wirkung steckt im porösen Träger, nicht in der dünnen DeckschichtMittel: Gesamtaufbau entscheidet, optisch fugenlosRepräsentative fugenlose Decken und Wände, Designkontexte
Helmholtz- / Plattenschwinger (Resonanzabsorber)Schmalbandig hoch am Abstimmpunkt; αw als Einzahl wenig aussagekräftigBass und Tiefmitten, gezielt auf eine Frequenz abgestimmtAbstimmung über Masse oder Volumen plus LuftraumSehr hoch: Luftvolumen und Dämpfung bestimmen die FrequenzBassbedämpfung und Raummoden, Studios, Konzerträume
Vorhang / Textil~0,20 bis 0,60 je nach Stoffmasse und WandabstandMittel- und Hochton, schwach im BassWirkung steigt mit Stoffmasse, Faltenwurf und WandabstandHoch: Wandabstand und Fülle wirken wie ein LuftspaltFlexible Bedämpfung, Multifunktionsräume, vor Verglasung

αw-Bereiche sind Größenordnungen aus der Fachliteratur, keine Produktzusagen. Klasse und αw immer zusammen mit dem Wandabstand lesen.

Häufige Fragen

Was sagt der αw-Wert aus?

Der αw ist ein einzelner Kennwert, der die Absorption eines Materials über die mittleren Frequenzen zusammenfasst, abgelesen rund um 500 Hz. Er ist praktisch fürs erste Sortieren, sagt aber nichts darüber, wie ein Absorber im Bass wirkt. Dafür brauchst du die Werte je Frequenzband.

Was bedeuten L, M oder H hinter dem αw?

Diese Buchstaben zeigen, in welchem Bereich ein Absorber besonders stark zieht. L steht für tiefe, M für mittlere, H für hohe Frequenzen, zum Beispiel αw 0,85 (L). Sie stehen nicht auf jedem Datenblatt, sind aber ein nützlicher Hinweis auf den Schwerpunkt der Wirkung.

Sind αw und NRC dasselbe?

Fast, aber nicht ganz. Der amerikanische NRC mittelt die Werte von 250 bis 2000 Hz und lässt 4 kHz weg, der αw nutzt einen Kurvenvergleich von 250 Hz bis 4 kHz. Beide ignorieren 125 Hz und liegen meist nah beieinander. Verwechseln solltest du sie trotzdem nicht.

Warum stehen auf Datenblättern Werte über 1,0?

Im Hallraum-Verfahren kann der Absorptionsgrad rechnerisch über 1,0 steigen, oft 1,05 bis 1,20. Das ist ein Messeffekt an den Kanten der Probe und kein Zeichen für ein besseres Material. Im kleinen Messrohr ist der Wert dagegen immer auf maximal 1,0 begrenzt.

Warum schluckt ein dünnes Schaumpaneel keinen Bass?

Ein poröser Absorber wirkt dort am besten, wo die Luft am schnellsten schwingt, und das ist ein gutes Stück vor der Wand. Für 100 Hz liegt dieser Punkt bei rund 86 cm. Ein 4 bis 5 cm dünnes Paneel direkt an der Wand sitzt im Bass an der falschen Stelle und absorbiert dort kaum.

Wie stark ändert der Wandabstand die Wirkung?

Sehr stark. Ein Luftspalt hinter dem Absorber wirkt wie ein eingebauter Bassabsorber. Bei einer dünnen Faserplatte kann der Wert bei 125 Hz von rund 0,09 direkt an der Wand auf rund 0,43 mit 40 cm Abstand steigen. Eine Klassenangabe ohne Wandabstand ist deshalb wenig wert.

Ist die Rohdichte (kg/m³) ein guter Vergleichswert?

Nein. Wichtiger ist, wie stark das Material die Luft bremst, der Strömungswiderstand. Dabei gibt es ein Optimum: zu dicht gepresstes Material reflektiert mehr und kann schlechter absorbieren. Über verschiedene Materialarten hinweg sagt die Rohdichte allein wenig aus.

Warum unterscheiden sich Werte aus Hallraum und Messrohr?

Das Messrohr misst den Schall nur senkrecht von vorn an einer kleinen Probe, der Hallraum aus allen Richtungen an einer großen Fläche. Beide liefern unterschiedliche Zahlen. Für Raumakustik und Nachhallberechnung gelten die Hallraumwerte, das Messrohr ist eher etwas für die Materialentwicklung.

Wie genau ist ein αw-Wert überhaupt?

Nicht so genau, wie er aussieht. Misst man dasselbe Produkt in zwei Laboren, kann der αw um bis zu 0,1 abweichen, das ist der Abstand zwischen Klasse A und B. Die Streuung ist im Bass am größten. Kleine Unterschiede auf dem Datenblatt solltest du daher nicht überbewerten.

Wie viel Absorption braucht zum Beispiel ein Klassenraum?

Die Norm DIN 18041 gibt je nach Raumgröße und Nutzung Zielwerte vor. Ein Klassenraum mit 200 m³ landet bei etwa 0,55 s Nachhallzeit, in der inklusiven Auslegung eher bei 0,45 s. Die nötige Absorberfläche ergibt sich aus Raumvolumen, Zielnachhallzeit und dem αw deines Absorbers. Unser Rechner macht das für dich.

Jetzt mit echten Messdaten vergleichen

Acoustic Index führt frequenzaufgelöste ISO-Absorptionsdaten quer über viele Hersteller, dazu die PTB-Referenzmaterialien. Filterbar nach αw, Materialklasse und Anwendung.

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Quellen

Alle Aussagen hier stützen sich auf Normen und unabhängige Fachliteratur statt auf Herstellerwerbung.

  • ISO 11654 (1997): Bewertung der Schallabsorption, αw und Klassen A bis E
  • ISO 354 (2003): Messung der Schallabsorption im Hallraum
  • ISO 10534-2 (2023): Schallabsorption im Impedanzrohr
  • ISO 17497-1/-2: Streugrad und Diffusität von Oberflächen
  • DIN 18041 (2016): Hörsamkeit in Räumen
  • ASTM C423 / E795: NRC und Montagearten bei der Hallraummessung
  • T. J. Cox & P. D'Antonio: Acoustic Absorbers and Diffusers
  • H. Kuttruff: Room Acoustics
  • M. Vercammen (2019): On the revision of ISO 354, Proc. ICA, Aachen
  • C. Scrosati et al. (2020): Inter-Laboratory Test, Applied Acoustics 165
  • Delany & Bazley (1970); Y. Miki (1990): Modelle poröser Absorber
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Die Datenbank für akustische Materialkennwerte. Professionelle Messdaten nach ISO-Normen.

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