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Nachhallzeit berechnen nach DIN 18041

RT60 nach Sabine und Eyring, Sollwerte nach DIN 18041, mit Materialdatenbank. Vergleiche bis zu drei Szenarien.

1Raumparameter
Geometrie
Längem
Breitem
Höhem
Grundfläche 50 m²Wandfläche 90 m²Volumen 150 m³
1252505001k2k4kBoden0.040.040.070.060.060.07Wände0.010.010.020.030.040.05Decke0.150.100.060.040.040.05
Regelwerk
Kalkulation
2Ist-Zustand
Keine Module hinzugefügt.
3Akustische Maßnahmen
Keine Module hinzugefügt.
4GrafikNachhallzeit RT60·Sabine
Aktueller Zustand
Raum anhören
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Die Nachhallzeit T folgt aus Raumvolumen und Absorption: T = 0,161 · V / A (Sabine). A ist die äquivalente Absorptionsfläche, die Summe aller Flächen mal ihren Absorptionsgraden. Der Rechner oben löst diese Gleichung in beide Richtungen: er sagt Ihnen die aktuelle Nachhallzeit eines Raums und, ausgehend vom Sollwert nach DIN 18041, wie viel Absorberfläche fehlt. Diese Seite erklärt die Formeln dahinter und rechnet ein Büro mit 50 m² komplett durch, von der Ist-Nachhallzeit bis zur Paneelanzahl.

Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026. Von Acoustic Index, in Kooperation mit dem Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin.

Nachhallzeit berechnen: die Sabine-Formel

Die Nachhallzeit T60 ist die Zeit, in der der Schalldruckpegel nach dem Abschalten der Quelle um 60 dB abfällt, das entspricht einem Abfall auf ein Tausendstel des Drucks. In der Praxis wird meist aus dem Abfall von 5 bis 35 dB extrapoliert (T30), weil 60 dB Dynamik selten störungsfrei messbar sind. Wallace Sabine leitete seine Beziehung ab 1895 empirisch aus Messungen an Hörsälen der Harvard University ab; die erste Publikation erschien 1900. Die bis heute genutzte Form lautet: T = 0,161 · V / A. Dabei ist V das Raumvolumen in Kubikmetern und A die äquivalente Absorptionsfläche in Quadratmetern.

Die Konstante steckt den Term 24·ln(10)/c, also die Schallgeschwindigkeit und die Einheitenumrechnung. Bei 20 Grad Celsius (c = 343 m/s) ergibt sich der saubere Wert 0,161 s/m; der ebenfalls verbreitete Wert 0,163 gilt für eine etwas niedrigere Temperatur um 12 Grad Celsius. Beide Werte sind in der Literatur üblich, der häufigere Buchwert bei 20 Grad ist 0,161.

Die äquivalente Absorptionsfläche A ist keine reale Fläche, sondern eine Rechengröße: A = Σ Sᵢ · αᵢ + Σ Aⱼ. Jede Teilfläche Sᵢ (Wand, Boden, Decke, Fenster) wird mit ihrem Absorptionsgrad αᵢ zwischen 0 (vollständig reflektierend) und 1 (vollständig absorbierend) multipliziert, und alle Beiträge werden addiert. Eine vollständig absorbierende Fläche von 10 m² liefert 10 m² äquivalente Absorptionsfläche, eine Glasfläche gleicher Größe mit α = 0,03 nur 0,3 m². Mobiliar und Personen kommen als zusätzliche Einzelabsorptionsflächen Aⱼ in Quadratmetern dazu.

Der Absorptionsgrad ist frequenzabhängig, deshalb wird die Nachhallzeit je Frequenzband gerechnet, üblicherweise in Oktavbändern von 125 Hz bis 4000 Hz. Ein einzelner T-Wert ist immer eine Vereinfachung. Für die Bewertung nach DIN 18041 zählt das Verhalten im Bereich 250 Hz bis 2000 Hz besonders, weil dort der engste Toleranzschlauch von ±20 Prozent gilt; bei 125 Hz und 4000 Hz sind die Toleranzen weiter.

Grenzen von Sabine und die Eyring-Formel

Sabine setzt ein diffuses Schallfeld voraus, in dem die Energie gleichmäßig im Raum verteilt ist und die Absorption gering und gleichmäßig auf die Flächen verteilt ist. Diese Annahmen halten gut, solange der mittlere Absorptionsgrad ᾱ klein bleibt. Oberhalb von etwa ᾱ = 0,2 überschätzt Sabine die Nachhallzeit gegenüber Eyring deutlich. Das Verhältnis Sabine zu Eyring ist −ln(1 − ᾱ)/ᾱ: bei ᾱ = 0,30 liegt die Überschätzung bei rund 19 Prozent, bei ᾱ = 0,54 bei etwa 43 Prozent. Eyring selbst ist dabei ebenfalls eine Näherung, nur eine konsistentere.

Der mathematische Grund ist die Modellannahme. Sabine behandelt Absorption so, als ginge bei jeder Reflexion nur ein kleiner linearer Anteil verloren. Setzt man α = 1 für alle Flächen (ein vollständig absorbierender, also reflexionsfreier Raum), wird A = S, und Sabine liefert T = 0,161 · V / S, also eine endliche, von Null verschiedene Nachhallzeit. Physikalisch hat ein vollständig absorbierender Raum jedoch keinen Nachhall. Das ist der bekannte Schwachpunkt der Sabine-Formel.

Carl F. Eyring korrigierte das 1930 im Journal of the Acoustical Society of America mit T = 0,161 · V / (−S · ln(1 − ᾱ)). Hier ist S die gesamte Raumoberfläche und ᾱ der mittlere Absorptionsgrad A/S. Für ᾱ → 1 geht ln(1 − ᾱ) gegen minus unendlich, also T gegen Null, wie es sein muss. Bei kleinem ᾱ stimmen beide Formeln überein, weil −ln(1 − ᾱ) ≈ ᾱ. Faustregel für die Praxis: Bei normal möblierten Räumen mit verteilter Absorption reicht Sabine. In stark bedämpften Räumen wie Tonstudios oder Sprecherkabinen, und bei einseitig konzentrierter Absorption, rechnen Sie besser nach Eyring.

Sollwerte nach DIN 18041:2016

DIN 18041:2016-03 "Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen" legt fest, welche Nachhallzeit ein Raum je nach Nutzung haben soll. Die Norm trennt zwei Raumgruppen. Gruppe A betrifft Hörsamkeit über mittlere und größere Entfernung, etwa Unterricht, Vorträge oder Musik. Gruppe B betrifft Hörsamkeit über kurze Entfernung und Lärmminderung, etwa Großraumbüros und Kantinen.

Für Gruppe A gibt es fünf Nutzungsarten mit eigenem Sollwert Tsoll, der vom Raumvolumen abhängt: A1 Musik, A2 Sprache/Vortrag, A3 Unterricht/Kommunikation, A4 Unterricht/Kommunikation inklusiv und A5 Sport. "Inklusiv" meint Räume, in denen viele Zuhörer höreingeschränkt sind oder nicht in ihrer Muttersprache zuhören; hier sind die Sollwerte kürzer. Tsoll steigt mit dem Logarithmus des Volumens. Für Unterricht/Kommunikation (A3) gilt Tsoll = (0,32 · lg(V/m³) − 0,17) s, für die inklusive Variante (A4) Tsoll = (0,26 · lg(V/m³) − 0,14) s. Die Sollwerte für A1, A2 und A5 sind ebenfalls volumenabhängig und der Norm zu entnehmen. Maßgeblich für den Sollwert ist der Mittelwert von 500 Hz und 1000 Hz; die übrigen Bänder müssen im Toleranzschlauch um Tsoll bleiben, im Bereich 250 Hz bis 2000 Hz mit ±20 Prozent.

Konkret: Ein Klassenraum mit rund 250 m³ soll nach A3 eine Nachhallzeit von 0,60 Sekunden haben, bei inklusiver Nutzung (A4) rund 0,48 Sekunden, bei zusätzlicher Sprachförderung sind Werte um 0,4 Sekunden üblich. Die Geltungsbereiche der Formeln sind begrenzt: A1 etwa 30 bis 1000 m³, A2 etwa 50 bis 5000 m³, A3 etwa 30 bis 5000 m³. Für Sport (A5) gilt etwa 200 bis 10000 m³; nur Sport- und Schwimmhallen werden bis 30000 m³ betrachtet.

Räume der Gruppe B bekommen keinen Tsoll, sondern eine Mindest-Absorptionsausstattung über das Verhältnis A/V (äquivalente Absorptionsfläche zu Volumen). Bei lichter Raumhöhe bis 2,5 m gilt: B2 (mehrere Personen, z. B. Schalter) A/V ≥ 0,15 m⁻¹, B3 (zueinander sprechen, z. B. Einzelbüro) ≥ 0,20, B4 (Großraumbüro) ≥ 0,25, B5 (z. B. Lehrschwimmbecken, Kantine) ≥ 0,30. Bei größerer Raumhöhe gelten die höhenabhängigen Formeln der Norm der Form A/V ≥ [c + 4,69 · lg(h/1 m)]⁻¹, mit der Konstante c = 4,80 für B2, 3,13 für B3, 2,13 für B4 und 1,47 für B5.

Von der Nachhallzeit zur benötigten Absorberfläche

Sobald Ist-Zustand und Sollwert feststehen, ergibt sich die fehlende Absorption direkt aus Sabine. Stellen Sie die Formel auf A um: A = 0,161 · V / T. Rechnen Sie A einmal mit der gemessenen oder geschätzten Ist-Nachhallzeit und einmal mit Tsoll. Die Differenz ΔA = A_soll − A_ist ist die zusätzliche äquivalente Absorptionsfläche, die Sie einbringen müssen. Dieses Vorgehen ist sauber, solange ᾱ klein bleibt und damit Sabine gilt; sonst rechnen Sie nach Eyring.

Weil A umgekehrt proportional zu T ist, bedeutet eine kürzere Ziel-Nachhallzeit mehr benötigte Absorption. Wichtig ist, dass ΔA eine äquivalente Absorptionsfläche ist, also bereits den Absorptionsgrad enthält. Ein Quadratmeter realer Paneelfläche liefert nur dann einen Quadratmeter ΔA, wenn sein Absorptionsgrad bei 1,0 liegt. Reale Paneele liegen darunter, die reale Fläche ist ΔA geteilt durch den Absorptionsgrad und damit stets größer als ΔA.

Für die Umrechnung auf Produkte ist der bewertete Absorptionsgrad αw nach ISO 11654 der praktikable Einzahlwert, denn er steht auf jedem Produktdatenblatt. αw wird aus den praktischen Absorptionsgraden αp abgeleitet, die ihrerseits aus den αs-Terzwerten zu Oktavwerten (250 bis 4000 Hz) zusammengefasst werden. Eine Bezugskurve wird in Schritten von 0,05 verschoben, bis die Summe der ungünstigen Abweichungen (Messwert unter der Bezugskurve) höchstens 0,10 beträgt; der Wert der verschobenen Kurve bei 500 Hz ist αw. Für eine genaue, frequenzaufgelöste Planung sollten Sie jedoch mit den αs- oder αp-Werten je Band rechnen, weil αw die Tiefen unterbewerten kann.

Wie viele Akustikpaneele brauche ich? Beispiel 50 m² Büro

Ein durchgerechnetes Beispiel macht die Kette sichtbar. Büro mit 50 m² Grundfläche und 3 m Höhe, also V = 150 m³. Ein reines Zweipersonenbüro fiele eigentlich unter Raumgruppe B (A/V-Anforderung); wir nehmen hier eine Besprechungs- und Telefonnutzung an und ordnen es als A2/A3 ein, um die Tsoll-Rechnung transparent zu zeigen. Mit Tsoll = 0,32 · lg(150) − 0,17 ergibt sich Tsoll = 0,32 · 2,176 − 0,17 = 0,53 s. Als praktikabler Zielwert im Toleranzbereich nehmen wir 0,55 s.

Ist-Zustand: ein leeres Büro mit hartem Boden, Glastrennwand und Gipskartondecke liegt erfahrungsgemäß um 0,8 s (Schätzwert, kein Messdatum). A_ist = 0,163 · 150 / 0,8 = 30,6 m². Sollwert: A_soll = 0,163 · 150 / 0,55 = 44,5 m². Es fehlen also ΔA = 44,5 − 30,6 ≈ 14 m² äquivalente Absorptionsfläche. Bei strengerem Ziel von 0,53 s steigt ΔA auf rund 16 m². (Mit der präziseren Konstante 0,161 lägen die Werte etwa 1 Prozent niedriger, am Ergebnis ändert das nichts Wesentliches.)

Jetzt die Paneele. Die Anzahl folgt aus n ≈ ΔA / (αw · Paneelfläche). Mit Wandpaneelen von 1,2 m × 0,6 m = 0,72 m² und αw = 0,9 (poröser Absorber mit Abstand zur Wand) liefert jedes Paneel 0,9 · 0,72 = 0,65 m² Absorption. Für ΔA = 16 m² folgt n = 16 / 0,65 ≈ 25 Paneele. Mit schwächeren Paneelen αw = 0,7 wären es rund 32, mit Deckensegeln, die αw nahe 1,0 erreichen, entsprechend weniger Stück bei kleinerer Einzelfläche. αw ist dabei ein Einzahlwert; für eine zugesicherte Nachhallzeit wäre die Summation je Frequenzband genauer, als überschlägige Mengenrechnung ist das Vorgehen aber üblich und vertretbar.

Die Rechnung zeigt die zwei Stellschrauben: Zielwert und Paneelqualität. 0,55 s statt 0,53 s spart hier etwa zwei Paneele, ein αw von 0,9 statt 0,7 spart rund sieben. Genau diese Kette löst der Rechner oben automatisch; das Beispiel macht nur transparent, was er im Hintergrund tut. Hinweis zur Genauigkeit: Bei ΔA = 16 m² auf S ≈ 190 m² Raumoberfläche liegt ᾱ um 0,08, also klar im Sabine-gültigen Bereich. Würde man das Büro auf 0,3 s drücken, stiege A_soll auf rund 81 m² und ᾱ über 0,4, womit Eyring genauer ist.

So nutzt du den Rechner

  1. Raum erfassen. Laenge, Breite und Hoehe eingeben oder eine eigene Geometrie waehlen. Der Rechner ermittelt Volumen und Flaechen automatisch.
  2. Oberflaechen festlegen. Boden, Waende und Decke aus der Materialliste waehlen. Das ergibt den Ist-Zustand mit seiner aktuellen Nachhallzeit.
  3. Ziel nach DIN 18041 waehlen. Regelwerk und Nutzungsart setzen. Der Rechner zeigt den Sollwert und den Toleranzbereich je Frequenzband.
  4. Absorber vergleichen. Akustikpaneele aus der Datenbank hinzufuegen und bis zu drei Szenarien gegen den Sollwert vergleichen.

Haeufige Fragen

Wie berechne ich die Nachhallzeit eines Raums?

Mit der Sabine-Formel T = 0,161 · V / A. V ist das Raumvolumen in Kubikmetern, A die äquivalente Absorptionsfläche als Summe aller Teilflächen mal ihrem Absorptionsgrad (A = Σ Sᵢ · αᵢ). Da der Absorptionsgrad frequenzabhängig ist, rechnet man je Oktavband von 125 bis 4000 Hz. Der Rechner oben übernimmt das.

Was ist die äquivalente Absorptionsfläche A?

Eine Rechengröße in Quadratmetern, die angibt, wie viel Absorption ein Raum insgesamt hat: A = Σ Sᵢ · αᵢ. Jede Fläche wird mit ihrem Absorptionsgrad zwischen 0 und 1 gewichtet. 10 m² Vollabsorber ergeben 10 m² A, 10 m² Glas mit α = 0,03 nur 0,3 m². Personen und Mobiliar addiert man als Einzelabsorptionsflächen.

Welche Nachhallzeit fordert DIN 18041 für einen Klassenraum?

Für einen Klassenraum mit rund 250 m³ ergibt DIN 18041:2016 (A3) einen Sollwert von 0,60 Sekunden, gemittelt über 500 und 1000 Hz. Bei inklusiver Nutzung (A4) sinkt das Ziel auf rund 0,48 Sekunden, bei Sprachförderung auf etwa 0,4 Sekunden. Der genaue Wert folgt aus Tsoll = 0,32 · lg(V/m³) − 0,17.

Wann ist die Sabine-Formel ungenau?

Sabine überschätzt die Nachhallzeit gegenüber Eyring, sobald der mittlere Absorptionsgrad ᾱ über etwa 0,2 steigt: bei ᾱ = 0,30 um rund 19 Prozent, bei ᾱ = 0,54 um etwa 43 Prozent. Auch bei einseitig konzentrierter Absorption ist sie unzuverlässig. Dann rechnet man mit Eyring: T = 0,161 · V / (−S · ln(1 − ᾱ)).

Wie berechne ich die nötige Absorberfläche?

Stellen Sie Sabine nach A um: A = 0,161 · V / T. Berechnen Sie A mit der Ist-Nachhallzeit und mit dem Sollwert. Die Differenz ΔA = A_soll − A_ist ist die fehlende äquivalente Absorptionsfläche. ΔA enthält bereits den Absorptionsgrad, an realer Paneelfläche brauchen Sie etwas mehr.

Wie viele Akustikpaneele brauche ich?

Mit n ≈ ΔA / (αw · Paneelfläche). Beispiel: fehlen ΔA = 16 m² Absorption und ein Paneel misst 0,72 m² bei αw = 0,9, liefert es 0,65 m². Das ergibt rund 25 Paneele. Schwächere Paneele (αw 0,7) brauchen mehr Stück, Deckensegel mit αw nahe 1,0 weniger.

Was bedeutet der αw-Wert auf dem Datenblatt?

αw ist der bewertete Absorptionsgrad nach ISO 11654, ein Einzahlwert zwischen 0 und 1. Er entsteht, indem eine Bezugskurve so an die praktischen Absorptionsgrade αp angepasst wird, dass die ungünstigen Abweichungen höchstens 0,10 betragen; abgelesen wird bei 500 Hz. Für genaue Planung nutzen Sie besser die Bandwerte αp oder αs, da αw die Tiefen unterbewerten kann.

Gilt DIN 18041 auch für Büros?

Ja, aber über Raumgruppe B statt über einen Tsoll-Wert. Hier fordert die Norm eine Mindestausstattung über A/V. Bei Raumhöhe bis 2,5 m: Einzelbüro (B3) A/V ≥ 0,20 m⁻¹, Großraumbüro (B4) ≥ 0,25, Kantine (B5) ≥ 0,30. Für Konferenzräume mit Vortragssituation greift dagegen Gruppe A mit Tsoll.

Quellen

  • DIN 18041:2016-03, Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen, Beuth/DIN Media
  • Christian Nocke, DIN 18041 - a German view, Euronoise 2018 Conference Proceedings, https://www.euronoise2018.eu/docs/papers/176_Euronoise2018.pdf
  • Christian Nocke, Christian Burkart, Überarbeitung der DIN 18041 (2004), DAGA 2015, https://akustikbuero.com/wp-content/uploads/2015/01/DAGA2015_18041.pdf
  • DGUV/IFA, Anleitung Raumakustikrechner nach DIN 18041:2016, https://www.dguv.de/medien/ifa/de/fac/laerm/raumakustik_unterrichtsraeume/anleitung_raumakustikrechner.pdf
  • ISO 11654:1997, Acoustics - Sound absorbers for use in buildings - Rating of sound absorption
  • W. C. Sabine, Reverberation (1900) / Collected Papers on Acoustics, Harvard University Press
  • C. F. Eyring, Reverberation Time in Dead Rooms, JASA 1 (1930)
  • H. Kuttruff, Room Acoustics, 6th ed. (Diffusfeldmodell, Sabine/Eyring, mittlerer Absorptionsgrad)
  • T. J. Cox, P. D'Antonio, Acoustic Absorbers and Diffusers, 3rd ed.
  • ISO 3382-2 (Messung der Nachhallzeit, T20/T30-Extrapolation)
  • bba-online.de, Akustik Raumgruppe B nach DIN 18041
  • AcousPlan, Sabine vs Eyring: When to Use Each RT60 Formula, https://acousplan.com/learn/sabine-vs-eyring-when-to-use

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